Die übersichtlich gestaltete Bedienoberfläche des Zuse-Z3-Rechners
Computer wurden im Silicon Valley erfunden, so könnte man meinen. Doch die Geschichte begann bereits viel früher. In Berlin-Kreuzberg.
Am 12. Mai 1941 präsentierte Konrad Zuse den Z3-Rechner einem Fachpublikum. Die historische Vorstellung fand in der Nähe des Viktoriaparks statt – unweit der heute bei Touristen beliebten Bergmannstraße.
Konrad Zuses Sohn, Horst Zuse, sprach zum Jahrestag im Technikmuseum Berlin über diesen bedeutenden Teil der Computergeschichte. Sie enthält einige unvermutete Details und zeigt den Ideenreichtum und die Weitsicht des Erfinders.
Das Programmangebot der Digitalkonferenz Republica war auch in diesem Jahr riesig, fast überwältigend. Zahlreiche parallel laufende Tracks – und vieles würde einen eigentlich interessieren. Zum Glück gibt es im Anschluss Videoaufzeichnungen.
Den meisten Beiträgen ist anzumerken: „Es hat sich etwas geändert in jüngster Vergangenheit“. Etwas ist dringlich geworden und die Gesellschaft steht unter Druck, scheint sogar teilweise überfordert zu sein. Internationale Krisen, eine immens angegriffene Umwelt, ein sich spürbar verengender digitaler Raum. Und die „Künstliche Intelligenz“ kommt noch obendrauf.
Diese Krisen betreffen jede einzelne und jeden einzelnen. Daher ist es sehr sympathisch, dass die Republica das Motto Never Gonna Give You Up gewählt hat: Keiner wird zurückgelassen, wir bewältigen das gemeinsam – oder versuchen es zumindest.
Bund und Länder haben am 18. März 2026 einen Fahrplan für den sogenannten Deutschland-Stack beschlossen. Es geht um die Vorgaben für die anstehende Verwaltungsdigitalisierung. Die Eckpunkte definieren neben den bevorzugten Plattformen auch geeignete Dateiformate. Hier werden das Open Document Format (ODF) und der barrierefreie PDF-Standard PDF/UA als technische Standards für die Umsetzung von semantischer Technologie genannt.
Nach Mai 2024 und November 2025 hatte ich nicht erwartet, nochmals Polarlichter in Berlin zu sehen. Doch ein ungewöhnlich starker geomagnetischer Sonnensturm hat dafür gesorgt, dass viele Menschen in ganz Deutschland das Himmelsphänomen in den Nachtstunden des 19. Januar 2026 beobachten konnten. Sie fotografierten fleißig und die Social-Media-Timeline zeigte den leuchtenden Nachthimmel von Schottland bis nach Wien.
In einer ruhigeren dunklen Berliner Seitenstraße war die Aurora mit bloßem Auge zu sehen. Mit dem Smartphone sind ein paar schöne Fotos entstanden.
Für Bild-Collagen mit Zutaten aus verschiedenen Quellen war es bisher sehr aufwändig, Lichtverhältnisse anzupassen. Mit der KI-gestützten Harmonisieren-Funktion hat Adobe die Möglichkeiten in Photoshop 2026 erheblich erweitert. Was händisch durchaus eine zeitintensive Aufgabe ist, kann jetzt mit wenigen Mausklicks erledigt werden.