Für Bild-Collagen mit Zutaten aus verschiedenen Quellen war es bisher sehr aufwändig, Lichtverhältnisse anzupassen. Mit der KI-gestützten Harmonisieren-Funktion hat Adobe die Möglichkeiten in Photoshop 2026 erheblich erweitert. Was händisch durchaus eine zeitintensive Aufgabe ist, kann jetzt mit wenigen Mausklicks erledigt werden.
Am 12. November 2022 habe ich den Schritt gewagt und meinen ersten Account im Fediverse eingerichtet. Tatsächlich bin ich erst über das Twitter/X-Kuddelmuddel auf Mastodon aufmerksam geworden. Ich habe es nie bereut und nutze inzwischen mehrere Accounts für verschiedene Interessen: Kreativ-Software und barrierefreie Daten, Zeichnungen und Doodles, Fotos und Astronomie. In allen »Abteilungen« habe ich unzählige interessante Posts gelesen, Feedback, Rat und Tat erhalten und der Spaß kommt auch nicht zu kurz.
Im Folgenden habe ich ein paar Gedanken zu den »ersten drei Jahren« in diesem ganz besonderen Sozialen Netzwerk aufgeschrieben.
Eine der interessantesten Funktionen vom neuen Illustrator ist noch in der Beta-Version versteckt: die Drehscheibe. Mit dieser Funktion lassen sich Vektorelemente horizontal und vertikal »im Raum« drehen. Für den Test habe ich eine absichtlich sehr simple Comiczeichnung eines Tigers als Ausgangsmaterial verwendet.
Eine einfache Vektorzeichnung eines Tigers. Der Screenshot zeigt das Kontextmenü in Illustrator 2026 Beta, das auch die Funktion »Drehscheibe« anbietet.
Der Klick auf die Schaltfläche »Drehscheibe« startet einen KI-gestützten Vorgang, in dem Adobe Firefly das Ausgangsmaterial analysiert und für eine Reihe von Drehungen unterschiedliche Varianten des Tigers errechnet.
Zu zwei vollgepackten Tagen mit Vorträgen und Workshops zum Thema Fediverse kamen viele – auch internationale – Interessierte zum 2. Berliner Fediverse Tag (kurz Fediday) nach Berlin.
Das dezentrale soziale Netzwerk hat seinen Namen aus der Kombination von »federation« und »universe«. Es gibt zahlreiche Plattformen, die ins Fediverse führen, darunter Mastodon (Mikroblogging), Pixelfed (Fotos) und PeerTube (Video), womit die Liste aber nicht annähernd vollständig wäre.
Im Vorfeld zu diesem Text habe ich immer wieder überlegt, was ein rote Faden für meinen Blogbeitrag sein könnte. Die Veranstaltung ermöglichte viele Einblicke, Diskussionen und Begegnungen, die zeigten, dass das Fediverse eine ausgesprochen facettenreiche Angelegenheit ist.
Das Fediverse bietet Freiraum, man kann sich zu den verschiedensten Themen vernetzen (Linux, Wissenschaft, internationale Politik, Barrierefreiheit, Selbstgemaltes oder Katzenbilder, um nur Beispiele zu nennen). Und das alles läuft letztendlich selbstorganisiert und ohne Algorithmen ab.
So war auch der Fediday ein selbstorganisierter Event von »Mitglieder:innen des Fediverse Stammtisch Berlin in Zusammenarbeit mit der c-base«.
Der rote Faden könnte also Vielfalt sein. Und der Wille, diese Vielfalt zu fördern und für noch weitere Felder zu nutzen.
Die wunderbare Ausstellung in der Galerie f³ in Berlin Kreuzberg zeigt das Frühwerk des englischen Fotografen Martin Parr. Er ist vor allem für seinen späteren, knallbunten und eher bissigen Bilder, etwa von Strandbesuchern oder der englischen Gesellschaft bekannt. Der Fotojournalist hat bereits in seinen frühen Werken das Dokumentarische im Fokus und es gelingt ihm, beiläufig das Absurde einzufangen. Dabei wird niemand bloßgestellt, sondern es schwingt untergründig eine leise Melancholie mit.