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Drei Jahre im Fediverse

aoe / 12. November 2025 / Lesezeit: 3 Minuten / Tags: Fediverse

Mein Profil auf berlin.social

Am 12. November 2022 habe ich den Schritt gewagt und meinen ersten Account im Fediverse eingerichtet. Tatsächlich bin ich erst über das Twitter/X-Kuddelmuddel auf Mastodon aufmerksam geworden. Ich habe es nie bereut und nutze inzwischen mehrere Accounts für verschiedene Interessen: Kreativ-Software und barrierefreie Daten, Zeichnungen und Doodles, Fotos und Astronomie. In allen »Abteilungen« habe ich unzählige interessante Posts gelesen, Feedback, Rat und Tat erhalten und der Spaß kommt auch nicht zu kurz.

Im Folgenden habe ich ein paar Gedanken zu den »ersten drei Jahren« in diesem ganz besonderen Sozialen Netzwerk aufgeschrieben.

Einsteig in Social Media

Anders als viele Fedinauten bin ich keine Umsteigerin, sondern eine Einsteigerin. Algorithmusgesteuerte Inhalte – das hat mich schon bei gewissen Online-Händlern gestört (Kunden, die dies gekauft haben, lesen auch das …). Facebook, Instagram, LinkedIn und X/Twitter kenne ich zwar aus beruflichen Zusammenhängen über Auftraggeber, empfand diese Plattformen aber eher als unangenehm. Ich wollte mir selbst zusammenstellen, welche Beiträge ich angezeigt bekomme, welchen Menschen oder Institutionen ich folge – oder auch nicht. Dank Hashtags, denen man ja auch folgen kann und mit etwas Recherche (wem folgt ein vielversprechender Account) konnte ich mir langsam aber stetig meine maßgeschneiderte Timeline zusammenstellen.

Durch viele Texte und Bilder habe ich einige Denkanstöße bekommen und ich konnte auch anderen mit meinen Ideen weiterhelfen. Wer fragt, bekommt im Fediverse schnell und in der Regel auch sehr kompetente Antworten.

Einige Dinge, die ich dem Fediverse verdanke